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Präsident ohne schnurlose Fußfessel

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Man hat Angst im weißen Haus. Vor Terroristen, Praktikantinnen, dem Ostblock, der Wirtschaftskrise und natürlich auch vor Hackern. Wenn Obama als Präsident der Vereinigten Staaten ab Januar sein Amt ausübt, darf er – so ein Bericht der FAZ – nicht mehr mit seinem Blackberry, im Artikel liebevoll “Crackberry” genannt, kommunizieren. Zu gefährlich, lautet die Begründung.

Aus dem Artikel der FAZ kann man zwei Dinge lernen (auch wenn man sie als Mensch mit gesundem Menschenverstand schon immer wusste):

  1. Digitale Kommunikation gilt nach wie vor als unsicher. Verschlüsselung nutzen nur die Bösen, Privatsphäre durch z.B. PGP/GPG wird sich in absehbarer Zeit wohl nicht durchsetzen.
  2. Nur “unwichtige” Menschen brauchen eine digitale Leine, mit der sie immer aktiv im Tagesgeschehen sein können. Das kommt daher, weil man zu nichts anderem und schon gar nicht zum Regieren komme, wenn man den ganzen Tag und die halbe Nacht hindurch immerzu Mails lese – und womöglich auch noch beantworte. Stimmt.

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2 Kommentare

  1. Das duerfte meiner Meinung nach Fehlinformation sein. Der wahre Grund fuer das Blackberryverbot liegt irgendwo in den Gesetzen, die jegliche Kommunikation des Praesidenten unter Protokollierzwang und Veroeffentlichungszwang stellen. Mit dem Blackberry soll er unabhaengig und unprotokolliert kommunizieren duerfen und das soll so nicht sein. Der aktuelle Praesident durfte auch keine Emails schreiben. Nur schoen brav auf dem Papier unterschreiben.

  2. Interessant, was Bruce Schneier zum Thema zu sagen hat:
    http://online.wsj.com/article/SB122722381368945937.html

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